"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

23. Mai 2009

CDU-Kandidaten stellen sich den Bürgern


Transparenz und Bürgernähe heißen die Eckpfeiler der Braubacher CDU-Politik. Grund genug für das CDU-Team, bei der konstituierenden Sitzung des neugewählten Vorstands die Themen auf die Tages­ord­nung zu nehmen, die beim ersten Braubacher Bürgertreff zur Sprache kamen.

Die CDU-Kandidaten für den Braubacher Stadtrat freuen sich auf die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.
Foto: C. Derzinski
Viele Braubacher nutzen die Gelegenheit, um auf dem Wochenmarkt in der Rheinstraße mit den CDUlern und den Braubacher Stadtratskandidaten ins Gespräch zu kommen. Eine Frage brannte dabei Einigen auf den Nägeln: Wann wird es wieder einen Bolzplatz in Braubach geben? Der alte Platz musste im Zusammen­hang mit der Hochwasserschutzmaßnahme in der Neustadt weichen, da dort die Bau­fahrzeuge und -con­tai­ner ab- und aufgestellt waren. Jetzt da der Bau abgeschlossen ist wird auch der Platz wieder herge­rich­tet: „Alle Ratsfraktionen waren sich immer einig, dass es wieder einen Bolzplatz für die Braubacher Kicker geben muss.“, sagt CDU-Fraktions­chef und Stadtbürgermeisterkandidat Joachim Müller. Der Bau des neuen Bolzplatzes sei daher bereits beschlossene Sache. Schon im Herbst gehe es los, sodass dort bald wieder gekickt werden könne, so Müller.

Ein Dorn im Auge vieler Braubacher ist nach wie vor die Brandruine in der Schlossstraße. Bereits im elften Jahr seit der Brandnacht im Spätsommer 1998 ist die Ruine eine klaffen­de Wunde im Stadtbild. „Es gab bereits verschiedene Ideen und Initiativen, um aus der Ruine wieder ein sinnvoll genutztes Gebäude zu machen. Bisher ließ sich jedoch keine dieser Ideen umsetzen. Vor allem für die Anwohner in der Schloss­straße ist die Situation schlimm.“, sagt CDU-Vor­­sitzender Markus Fischer. „Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf, dass sich doch noch eine Lösung findet.“, meint Fraktions­chef Müller. „Man muss aber realistisch sein, da an den Eigentümer schwer heranzukommen und eine Enteignung nicht ohne Weiteres möglich ist.“
Auch am kommenden Samstag laden die CDU-Kandidaten wieder zum Bürgergespräch auf dem Wochenmarkt ein, denn die Themen der Bürger sollen Grundlage der weiteren Ratsarbeit der CDU sein.

Übrigens: Künftig soll es bei der CDU nicht nur zu Wahlkampfzeiten Bür­ger­treffs geben. „Mir ist wich­tig, dass wir zu jeder Zeit ansprechbar sind.“, sagt CDU-Chef Fischer. „Um nah bei den Bürgern zu sein, wollen wir künftig regelmäßig – vielleicht zwei- oder dreimal im Jahr – mit einem Stand auf dem Wochen­markt präsent sein.“