"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

25. Oktober 2009

Ausflügler erkunden Bonner Haus der Geschichte

Adenauers Dienstwagen oder die Musikbox in der Milchbar, dem ultimativen Treffpunkt in den 50er und 60er. Der Raumanzug von Sigmund Jähn oder das Rednerpult aus der DDR-Volkskammer in Ber­lin. In der Ausstellung im Haus der Geschichte wird Zeitgeschichte erlebnisorientiert präsentiert. Die Exponate wecken Erinnerungen und veranschaulichen geschichtliche und politische Zusammenhänge.

Im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erhielten die CDU-Ausflügler einen Überblick über die deutsche Geschichte von 1945 bis heute.
Mitglieder und Freunde des CDU Ortsverbands besuchten die eindrucksvolle Ausstellung im Rahmen ihres Ausflugs nach Bonn. Im Haus der Geschichte erkundeten die rund 30 Teilnehmer die Zeit von 1945 bis heute, von der Befreiung von der Nazi-Diktatur bis zur Wiedervereinigung und dem Zusam­men­wachsen Deutschlands. Danach ging es zum Spaziergang auf den Weg der Demokratie. Dabei machte die Gruppe Station an der Villa Hammerschmidt und dem Museum König, in dem der Parla­mentarische Rat tagte und Adenauer seinen ersten Dienstsitz bezog. Entlang der Rheinpro­menade führte der Weg zum ehe­maligen Bundeskanzleramt.


Auf Adenauers Spuren im Palais Schaumburg

Vor dem Palais Schaumburg ließen sich traditionell Kanzler und
Bundesminister nach der Vereidigung fotografieren.
Im Park der früheren Regierungszentrale wandelte die Gruppe auf den Spuren Konrad Adenauers. Vorbei am Kanzlerbungalow ging es zum Palais Schaumburg, das heute noch Bonner Dienstsitz der Bundeskanzlerin ist. Das über 150 Jahre alte Gebäude blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Millionärsvilla, Prin­zenpalais, Soldatenquartier und Sitz des Bundeskanzlers. Seinen Namen erhielt das Palais Ende des 19. Jahrhunderts unter den Eigentümern Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe. In Adenau­ers Arbeitszimmer hatten die CDUler Gelegenheit, sich einen Eindruck über die Regierungsarbeit in den ersten Jahre der Bundesre­publik zu verschaffen.