"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

2. Dezember 2009

Erstes Braubacher Stadtgespräch

Gut gefüllt war der Saal im Hotel Rheintal beim ersten Braubacher Stadtgespräch. CDU-Vor­sitzen­der Markus Fischer freute sich über den großen Zuspruch zur neuen Veranstaltungsreihe, bei der es um die Themen geht, die den Braubachern unter den Nägeln brennen. Als ersten Gastred­ner konnte er Braubachs Stadtbürger­meis­ter Joachim Müller begrüßen. Unter dem Motto „100 Tage Stadtbürgermeister – Was jetzt zu tun ist!“ ging er auf die Ereignisse seit seinem Amtsantritt ein.

Stadtbürgermeister Joachim Müller war Gast beim ersten Braubacher Stadtgespräch.
Er berich­tete über seine ersten 100 Tage als Stadtbürgermeister.
Joachim Müller berichtete von den Aufgaben und Herausforderungen, die schon in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit zu bewältigen waren. Neben dem Winzerfest mit all seinen Vor- und Nach­be­reitungen standen zahlreiche Sitzungen und Be­sprechungen auf seiner Tagesordnung. Dabei ging es um all die kleinen und großen Dinge, die für Braubach und seine Bürgerinnen und Bürger interessant und wichtig sind. So zum Beispiel die Gehweg-Sanierung in der Wilhelm­straße, die vom Land geforderte Abstufung der L 335 zwischen Braubach und Lahnstein sowie den Nachtrags­haus­halt für das Jahr 2009 und die Haushaltsberatungen für das Jahr 2010 mit allen geplanten Investi­tions­maßnahmen.

Bei einem Ausblick auf seine „To-do-Liste“ zeigte sich, was in der nächsten Zeit noch ansteht, um Braubach fit für die Zukunft zu machen. Allen voran wünscht sich Müller, schnell das Gelände am Bahnhof von der Bahn zu erwerben, um die Stadtentwicklung in diesem Bereich voranbringen zu können. „Die Chancen dafür stehen momentan sehr gut“, sagte Müller.

Braubacher bewegen viele Themen – Beim Stadtgespräch reden Bürger mit

In der Diskussionsrunde konnten die Braubacher ihre Fragen loswerden. Angesprochen wurde auch die vom Land geforderte Gebietsreform. Hierzu bezog der Bürgermeister der Verbands­ge­meinde Werner Groß, der auch an der Veranstaltung teilnahm, Stellung. Daneben ging es aber um weitere Themen, zum Beispiel die schon seit langem geforderte Umgehungsstraße. Anwohner machten deutlich, wie be­las­­tend die aktuelle Situation sei. Der gesamte Schwerlast­verkehr Rich­tung Taunus und Bäder­straße rolle durch Braubach. Das führe vor allem in der Oberallee, Brunnen- und Emser Straße zu verminderter Wohnqualität und zahllosen abgefahrenen Seitenspiegeln.

„Wir nehmen viele Ideen und wichtige Impulse aus dem Stadtgespräch mit.“, sagte CDU-Vorsitzen­der Fischer im Anschluss. In den kommenden Jahren wird es weitere Stadtgespräche geben.