"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

5. Dezember 2009

Sepp Seidl für 40jährige Mitgliedschaft geehrt


Das Jahr 1969 brachte die erste Mondlandung, Wahlen zum Deutschen Bundestag und das Ende der Großen Koalition in Bonn. Für Sepp Seidl war es der Startschuss für sein politisches Engagement in der CDU. Seine jahrzehntelange Treue zur Union wurde nun mit der Ehrennadel und einer Dankurkunde gewürdigt.

Aus Anlass seiner 40jährigen Mitgliedschaft erhielt Sepp Seidl (rechts)
die Ehrennadel und die Dankurkunde der CDU.
Ortsvorsitzender Markus Fischer (links) und Vorstandsmitglied Gertrud Ferdinand (stehend) überreichten sie dem Jubilar.
CDU Vorsitzender Markus Fischer und die Vorstandsmitglieder Gertrud Ferdinand und Amal Fischer besuchten Sepp Seidl noch vor dem Jahreswechsel, um ihm persönlich zu gratulieren und alles Gute zu wünschen. Sie überreichten ihm die von Parteichefin Angela Merkel, dem CDU Landesvorsitzenden Christian Baldauf und dem Kreisvorsitzenden Matthias Lammert unterzeichnete Urkunde der Bundespartei. Darin heißt es: „Sie haben, auch in schweren Zeiten, Farbe bekannt zur CDU Deutschlands und viele Jahre Ihr Engagement in den Dienst unserer Partei gestellt: als Motor und Ideengeber , Unterstützer und Werber, Multiplikator unserer politischen Überzeu­gungen und Organisator der politischen Arbeit vor Ort.“
Seidl, der nach dem Krieg seine neue Heimat in Braubach fand, war viele Jahre Leiter der Bauabteilung bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Nassau und später freiberuflicher Architekt. In den Jahren 1969 bis 1971 führte er den CDU Ortsverband Braubach als Vorsitzender.

Die Stadt Braubach liegt dem heute 86jährigen nach wie vor am Herzen. Er sagt von sich selbst: „Ich lebe für Braubach.“ In seiner Wohnung zeugen viele eigene Zeichnungen mit Braubacher Motiven von seiner Verbundenheit zur Wein- und Rosenstadt am Fuße der Marksburg. Mit seinem letzten Bauwerk, dessen Realisierung er als Architekt begleitete, setzte er dafür ein eindrucksvolles Zeichen. Damals bereits 76jährig gestaltete er den evangelischen Kindergarten umfangreich um und erweiterte das Gebäude zur Kindertagesstätte „Haus des Kindes“. In Anerkennung seiner Leistung benannte die Evangelische Kirchengemeinde das Außengelände mit der Spielfläche des Kindergartens „Sepp-Seidl-Platz“.