"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

10. Juli 2010

CDU-Chefin Julia Klöckner tourte durchs Mittelrheintal

Auf Initiative der Jungen Union (JU) am Mittelrhein ging Staatssekretärin Julia Klöckner, die CDU Spitzen­kandidatin für die Landtagswahl, auf Tour durch das Welterbe „Oberes Mittelrheintal“. Gemeinsam mit den Jungpolitikern besuchte sie Rüdesheim, Oberwesel und die Loreley. und Zum Ende ihrer Rheinreise machte Julia Klöckner in Braubach auf der Marksburg Station.

„Es gibt keine Zukunft ohne Vergangenheit“

Mit einem Zitat des französischen Philosophen Marc-Alain Ouaknin eröffnete die CDU Spitzen­kandi­datin ihren Besuch auf der Marksburg. „Wir sind uns bewusst: Wenn wir Zukunft gestalten möch­ten, müssen wir die eigene Geschichte kennen. Gerade am Mittelrhein zeugen viele Baudenk­male von vielen Jahrhunderten Menschheitsgeschichte. Sie zu erhalten und zu pflegen, ist eine wichtige Aufgabe, der wir uns stellen müssen.“, sagte Klöckner.



Weit über 100.000 Besucher zählt die einzige nie zerstörte Höhenburg am Rhein jährlich. Gerhard Wagner, der Geschäftsführer der Deutschen Burgenvereinigung, übernahm selbst die Führung. Er erläuterte auch die anstehenden Baumaßnahmen auf der Marksburg, die noch vor der Bundes­gar­tenschau 2011 abgeschlossen sein sollen. Das Bau­ge­rüst steht bereits und bald soll es losgehen. Wie schon bei den vorherigen Bauvorhaben werden wieder viele hunderttausend Euro notwendig sein, um die jahrhundertealten Schiefermauern zu erhalten. Federführend bei der Planung und Durchführung ist die Deutsche Burgen­vereinigung (DBV), der die Marksburg gehört: „Die DBV ist die älteste private überregional tätige Denkmalschutzinitiative in Deutschland. Sie wurde 1899 gegründet und hat seit 1931 ihren Sitz auf der Burg.“, erklärte Wagner.

Nach und nach wird die Burg verputzt

Allein aus den Eintrittsgeldern können Großprojekte wie 2003 die Sanierung des Bergfrieds natür­lich nicht finanziert werden. Das gelinge dank staatlicher Zuwendungen, so Wagner. Die Marks­burg ist nationales Baudenkmal und zierte in den siebziger Jahren auch schon einmal eine Brief­mar­ke. Nach und nach wird die Burg auch von außen wieder so hergerichtet, wie sie einst aussah, berichtete Wagner, der als Burgvogt auch für die Verwaltung zuständig ist. Das Meiste ist schon geschafft. So erstrahlt die stolze Burg rheinseitig bereits wieder in neuem Glanz.