"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

29. Februar 2012

Stadtentwicklungskonzept ist große Chance für Braubach

Die Bewerbung um die Teilnahme an einem Förderprogramm zur Stadtentwicklung, die der Stadtrat jetzt beschlossen hat, ist nach Ansicht der Braubacher Christdemokraten eine große Chance, um die Wein- und Rosenstadt für Einheimische und Gäste noch attraktiver zu machen. Das Programm „Kooperierende Kommunen“ ermöglicht, die Innenstadt auf Grundlage eines Stadtentwicklungskonzepts zu sanieren und weiter aufzuwerten. Für die CDUler steht das Projekt daher unter dem Motto „Braubach – alte Stadt mit Zukunft!“.

Mit Bürgermeister Werner Groß (3. v. l.) und Stadtbürgermeister Joachim Müller (rechts) besichtigten Jens Güllering (2. v. l.) und Markus Fischer (links) den Bereich um den Parkplatz an der VG-Verwaltung. Hier steht im Zusammenhang mit den Arbeiten auf dem Bahngelände ein nächster Bauabschnitt an.
„Mit dem Bau des Busbahnhofs und des Netto-Markts auf dem ehemaligen Bahngelände ist bereits ein Schritt in Richtung Stadtentwicklung getan.“, sagte Bürgermeister Werner Groß beim Ortstermin mit Stadtchef Joachim Müller, dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Jens Güllering und Braubachs CDU-Vorsitzendem Markus Fischer. Stadtbürgermeister Müller informierte hier über die nun anstehende Neugestaltung der Kreuzung Rathaus-Friedrichstraße und die Parkplatzsituation vor Ort.

 Parkdecks könnten Parkfläche für Einheimische und Gäste schaffen

„Durch die Bebauung des ehemaligen Bahngeländes ist viel Parkraum weggefallen“, stellte CDU-Vorsitzender Markus Fischer fest. Alle im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen hätten sich daher für die jüngste Ratssitzung Gedanken zu dem Thema gemacht. Für die CDU sei es wichtig, dass gerade im Bereich der dicht bebauten Altstadt ausreichend Parkraum zur Verfügung stehe, um die Attraktivität des Wohnraums zu verbessern. Nach Ansicht der CDUler könne die Innenstadt westlich und östlich der Altstadtgässchen von zwei kleinen Parkdecks flankiert werden.
Die CDU möchte, dass geprüft wird, ob und wie auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs der Stadt mehr Parkraum entstehen kann. Die Stadt hatte bereits Ende vergangenen Jahres eine Planung für ein Parkdeck in der Nähe des Bahnhofs in Auftrag gegeben. Geld hierfür hat das Land Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt – zur Kompensation für den Verlust des Sitzes der Verbandsgemeinde.

Damit auch östlich der Altstadt ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, beantragte die CDU-Fraktion zu prüfen, ob und wie auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs der Stadt neben der Brunnenstraße direkt am Burgberg mehr Parkraum geschaffen werden kann.

„Schon heute ist das Gelände als Parkfläche an die Anlieger vermietet. Künftig könnten hier – zum Beispiel durch ein Parkdeck – mehr Stellplätze entstehen. Das wäre ein großer Vorteil für die Anwohner und die umliegenden Gastronomiebetriebe.“, begründete Fischer den Antrag. Dabei sollte nach Meinung der CDU neben einer öffentlichen Finanzierung auch eine Realisierung durch private Investoren oder im Wege des sogenannten „Public-Private-Partnership“ geprüft werden. Stadtbürgermeister Müller bestätigte, dass die Prüfung in den Förderantrag an das Land auf­genommen wird.