"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

30. April 2012

Bahnlärm raus aus dem Rheintal


CDU diskutiert in Filsen mit Experten und Betroffenen

Die Bekämpfung des Bahnlärms im Mittelrheintal ist eine zentrale Forderung von Bürgern, Unternehmern und politisch Verantwortlichen in der Region. Die CDU Braubach-Loreley und Bürgermeister Werner Groß hatten jetzt betroffene Anwohner und Experten zu einem Meinungsaustausch auf den Dorfplatz in Filsen eingeladen. Mit dabei auch die Landtagsabgeordneten Matthias Lammert und Josef Dötsch sowie der Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) gegen den Bahnlärm, Willi Pusch.


„Die Planung einer Entlastungsstrecke für das Mittelrheintal muss jetzt in Angriff genommen werden. Der Bahnlärm im Mittelrheintal ist unerträglich“, so die klare Aussage des CDU-Bahnlärmexperten Josef Dötsch. Er unterstrich, dass es der Bevölkerung nicht zuzumuten sei, bis zur Realisierung dieser Strecke den ständig zunehmenden Lärm zu tolerieren. Es müssten kurz- und mittelfristige Lösungen gefunden werden, um schnell Abhilfe zu schaffen, betonten auch CDU-Vorsitzender Jens Güllering und Dieter Clasen von der Verbandsgemeinde Loreley.

BI-Chef Willi Pusch meinte, dass die Alternativtrasse unverzichtbar sei, weil der Schienengüterverkehr in Zukunft weiter zunehmen werde: „Gerade weil die Realisierung einer Ausweichstrecke erfahrungsgemäß von der Planung bis zur Inbetriebnahme 25 bis 30 Jahre dauert, muss jetzt zügig gehandelt werden.“

Die Anwohner aus Filsen und anderen vom Bahnlärm betroffenen Gemeinden am Rhein nutzten die Veranstaltung, um ihrem Ärger über die belastende Lärmsituation Luft zu machen. Viele wünschen sich auch für die Zukunft solche Kundgebungen, sodass noch mehr Betroffene ihre Stimme erheben, um dem Bahnlärm den Kampf anzusagen.