"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

2. Mai 2012

Neuer Glanz für alte Mauern

Mitte vergangenen Jahres hatte Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Fuchs selbst die gute Nachricht von der finanziellen Förderung durch den Bund überbracht. Jetzt konnte er sich ein Bild vom Stand der Sanierung der historischen Fassade von Schloss Philippsburg machen. Gemeinsam mit Dr. Reinhard Friedrich, dem Leiter des Europäischen Burgeninstituts (EBI), das in Schloss Philippsburg seinen Sitz hat, Bürgermeister Werner Groß , VG-Beigeordneten Mathias Schaefer, den örtlichen CDU-Chefs Jens Güllering und Markus Fischer sowie Vertretern der CDU Braubach-Loreley besichtigte Fuchs die Baustelle in der Braubacher Altstadt.

Hartmut Hülser, Mathias Schaefer, Dr. Reinhard Friedrich, Werner Groß, Dr. Michael Fuchs, Björn Dennert, Markus Fischer, Gertrude Stoy-Niel und Jens Güllering beim Ortstermin in Schloss Philippsburg.


Sanierung der Philippsburg-Fassade läuft

Die prächtige Schlossfassade wird zurzeit völlig überarbeitet. Dazu muss der alte Putz an vielen Stellen komplett abgetragen und das Mauerwerk neu verputzt werden. „Alles, damit Schloss Philippsburg mit dem wunderschönen Renaissance-Garten und dem romantischen Innenhof bald wieder zu einem Schmuckstück in Braubachs Altstadt wird.“, betonte Bürgermeister Werner Groß beim Rundgang.

Die Sanierung ist in drei Bauabschnitte eingeteilt. „Aktuell läuft der erste Teil, der das Torhaus mit dem nördlichen Schlosstor betrifft. Ebenfalls bereits begonnen wurde mit dem zweiten Bauabschnitt, der Sanierung des östlichen Gebäudes, dem Wirtschaftsflügel, mit dem bekannten Winzerkeller und des neben­stehenden Treppenturms.“, erläuterte EBI-Chef Friedrich die Bauarbeiten. „Als dritter Abschnitt stehen weitere Gebäude der Schlossanlage, unter anderem das Haupthaus, das das Europäische Burgeninstitut beheimatet, zur Sanierung an.“

„Wir begrüßen die Maßnahme sehr.“, sagte Braubachs CDU-Vorsitzender Markus Fischer. „Marksburg und Philippsburg bilden ein phantastisches Ensemble, das es am Mittelrhein kein zweites Mal gibt. Die Gebäude zu erhalten, ist von großer Bedeutung für den Tourismus in unserer Stadt. Die Burgenvereinigung verdient für ihre Bemühungen um die Erhaltung der Baudenkmale unsere Hochachtung.“

Der Bund bezuschusst die Maßnahme mit rund 175.000 Euro. Den Rest der Kosten – gut 200.000 Euro – trägt die Deutsche Burgenvereinigung, die Eigentümerin des Schlosses. Aktuell läuft bereits ein neuer Zuschussantrag für die Sanierung des Südflügels, der historischen Wandmauer und den Schlosshof selbst. Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Fuchs sagte zu, auch diesen Antrag in Berlin zu unterstützen.