"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

18. Januar 2013

Braubachs Stadtkernsanierung kann beginnen

Die Stadt Braubach ist in das Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung aufgenommen. Aus diesem Programm mit dem Namen "Ländliche Zentren - Kleinere Städte und Gemeinden“ erhält die Wein- und Rosenstadt zunächst 300.000 Euro, wie Innenminister Roger Lewentz vor Ort Stadtbürgermeister Müller, Bürgermeister Groß, dem Stadtbeigeordnetem Jürgen Pollnick und den Fraktionsvertretern Ralf Elenz, Heinz Scholl und Markus Fischer mitteilte.
Stadtchef Joachim Müller (2. v. r.), Bürgermeister Werner Groß (Mitte), Stadtbeigeordneter Jürgen Pollnick (3. v. l.) und die Fraktionsvertreter Heinz Scholl, Ralf Elenz (v. l.) und Markus Fischer (r.) freuten sich über die Förderung der Braubacher Stadtsanierung durch Bund und Land die Innenminister Roger Lewentz (3. v. l.) jetzt bewilligte.
Zunächst werden durch den Zuschuss einige Vorbereitungsmaßnahmen finanziert, wie die Untersuchung des Sanierungsgebiets und die Erstellung eines Stadtentwicklungskonzepts. „Die Mittel können auch für die Neugestaltung der Rheinanlagen eingesetzt werden.“, erläuterte Lewentz bei der Übergabe des Bewilligungsbscheids in Braubach. Die Stadt plant aber schon weiter: "Der Rat hat sich bereits mit der Sanierung der Straßen und Gassen in der Altstadt beschäftigt und erste Planungen in Auftrag gegeben.", sagte Stadtchef Müller. Mit dem Fördergeld kann der dritte Bauabschnitt der Rheinanlagen ebenso mitfinanziert werden wie die Sanierung des Altstadtkerns. Achtzig Prozent der Gesamtkosten dieser Maßnahmen werden von dem Programm gedeckt, sodass in den nächsten Jahren wohl mehrere Millionen in die Stadt fließen werden.

Das Förderprogramm ist für das Land das zentrale Instrument zur Entwicklung ländlicher Zentren. Kleinere Städte und Gemeinden werden gefördert, damit sie als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.

Die Förderung der Stadt Braubach erfolgt gemeinsam mit der Stadt St. Goarshausen als Kooperationspartner. Damit werden erstmals zwei zentrale Orte innerhalb einer Verbandsgemeinde gefördert. Diese Konstellation hat Modellcharakter, denn die Entwicklung ist zwischen den beiden Partnern abzustimmen. Dazu wird eine Entwicklungsstudie für das Verbandsgemeindegebiet erarbeitet, der als Rahmen für die weitere Entwicklung der beiden Gemeinden dient.