"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

9. April 2013

Speis und Trank wie anno dazumal

Als der schwere Brand im Jahr 2002 den großen Saal der Marksburg verwüstete, war noch nicht daran zu denken, wie prächtig alles kurz darauf wieder aufgebaut würde. Nach umfassender Renovierung wurde 2005 die Neueröffnung der Marks­burgschänke gefeiert. Seitdem führt Familie Heßler Regie in dem Gastronomiebetrieb auf der einzi­gen nie zerstörten Höhenburg am Rhein. Der CDU Ortsvorstand konnte sich jetzt bei einer Besich­ti­gung ein Bild von der Gaststätte machen, die den mehr als 150.000 Burgbesuchern im Jahr und vielen weiteren Gästen Speis und Trank bietet, ganz im Sinne mittelalterlicher Gastfreundschaft von anno dazumal.

Philipp (links) und Patrick Heßler (3. v. r.) begrüßten die CDUler Norbert Schürmann, Helga Windscheif, Gertrud Ferdinand, Joachim Müller, Björn Dennert und Markus Fischer (v. l. n. r.) in der Marksburgschänke über Braubach.
CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer und seine Vorstandskollegen Gertrud Ferdinand, Helga Wind­scheif, Björn Dennert und Norbert Schürmann waren mit Stadtchef Joachim Müller auf die Marks­burg gekommen. Begrüßt wurden sie von Patrick und Philipp Heßler, die die Braubacher Stadtpoli­tiker durch ihren Betrieb führten.

Im Rahmen des Wiederaufbaus der Burggastronomie nach dem Brand wurde das Konzept deutlich verändert. Ein Drittel des Betriebs macht heute der neu geschaf­fene SB-Bereich aus. Hier haben die Gäste die Möglichkeit, sich bei einer kurzen Stippvisite auf der Burg  nach dem schweren Aufstieg oder vor dem Abstieg zu stärken. Wesentlich bedeutsamer ist zwischenzeitlich aber die Bewirtung von Gesellschaften. Von Hochzeitsfeiern über Taufen bis hin zu Ritteressen – fast jedes Wochenende im Jahr ist die Burg ausgebucht. „In einem Jahr haben wir sage und schreibe 64 Hochzeiten ausgerichtet.“, sagt Schänken-Chef Patrick Heßler. „Das war bislang unser Rekord.“

Mit drei festangestellten Köchen, ebenso vielen Auszubildenden, drei Teilzeitbeschäftigten und 15 bis zwanzig Aushilfen ist die Marksburgschänke ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Wein- und Rosenstadt. „Wir freuen uns über die guten und zahlreichen Gastronomiebetriebe in Braubach.“, sagte CDU-Ortschef Markus Fischer bei dem Treffen. „Gerade auch die Marksburgschänke kann eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen.“

In diesem Frühjahr wurde in die Schänke wieder viel investiert. So wurde der Terrassenboden erneuert und der große Festsaal mit einer Klimaanlage ausgestattet. Jetzt bietet die Schänke ihren Gästen auch wieder ein ganz besonderes Schmankerl: In der gotischen Burg­küche der Marksburg wird wieder aufgetischt. Bei Kerzenschein und knisterndem Kaminfeuer tragen Mägde und Schankknechte das Beste aus Küch' und Keller auf. Zwei öffentliche Ritteressen gab es in diesem Jahr bereits. Zwei weitere stehen am 14. September und 5. Oktober noch an. Übrigens, die Burgküche kann man ab zwanzig Personen auch für ein eigenes Festgelage mieten, natürlich mit Barden und Gaukler für Musik, Spaß und Schabernack.