"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

10. September 2013

CDUler treffen von der Leyen, Opitz und den Fuchs

Opitz und der Fuchs heißt die Talkshow, die regelmäßig via TV Mittelrhein über die Bildschirme in der Region an Rhein, Lahn und Mosel flimmert. Chefredakteur Christian Opitz und Bundestagsabgeordneter Michael Fuchs begrüßten diesmal Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen.

Mit im Studio dabei unter anderem auch der Koblener CDU Kreisvorsitzende Leo Biewer und Braubachs CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer. Die CDUler trafen die Ministerin im Sendezentrum von TV Mittelrhein in Urbar.
Braubachs CDU Vorsitzender Markus Fischer (links) und der Koblenzer CDU-Chef Leo Biewer (rechts) begrüßten
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im TV Mittelrhein Sendezentrum in Urbar.
Ursula von der Leyen, die im Kabinett von Angela Merkel für Arbeit und Soziales zuständig ist, ging im Interview zunächst auf das wichtige Thema Arbeitsmarkt ein. Die gute Mischung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sei der Grund, warum heute in Europa schon vom "deutschen Jobwunder" gesprochen werde. Diesen Weg gelte es weiter zu gehen. "Die Kardinalherausforderung in den nächsten Jahren wird jedoch die Fachkräftesicherung sein." Hier werde die Bundesregierung ihre Bemühungen verstärken, auch ungelernte Kräfte in das Berufsleben zu integrieren, um dem demographischen Wandel etwas entgegen zu setzen.

Auch in der Stadt Braubach ist der Arbeitsmarkt zurzeit sehr robust: "Wir freuen uns über die gute Situation der Industrie am Ort und die Ansiedlung neuer mittelständischer Unternehmen oder Einzelhandelsbetriebe", bestärkte CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer die Ministerin. Hierfür die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, dafür mache sich auch die CDU Braubach stark, um langfristig Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und neue zu schaffen, so der CDU-Chef.

Bundesministerin Ursula von der Leyen im Gespräch mit Christian Opitz (links) und Dr. Michael Fuchs (rechts).
Zur Altersvorsorge sagte von der Leyen: "Die Sorge, es wird sowieso zum Schluss nicht reichen, ist das Gefährlichste, weil sie die Menschen davon abhält, frühzeitig und mit langem Atem, in die Altersvorsorge zu investieren." Hier solle mit der Lebensleistungsrente gegengesteuert werden. "Wer 40 Jahre eingezahlt und privat vorgesorgt hat, wird sich am Ende seiner Tage darauf verlassen können, dass er eine Rente bezieht, die über der Sozialhilfe liegt."

"Ursula von der Leyen hat sehr überzeugend deutlich gemacht, wie engagiert sie sich für sozial schwache Menschen einsetzt. Arbeitslose, Senioren mit kleinen Renten und Alleinerziehende stehen im Fokus ihrer Arbeit als Ministerin für Arbeit und Soziales", sagte CDU Vorsitzender Markus Fischer am Ende des Gesprächs. "Allen Menschen ein auskömmliches Erwerbseinkommen zu ermöglichen und Senioren einen Ruhestand in Würde, sind ihre wichtigsten Ziele."
Ursula von der Leyen, die Tochter des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht, begann ihre politische Laufbahn 1990 in der CDU. 2003 übernahm sie das Amt der Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in der niedersächsischen Landesregierung. 2005 berief Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Leyen als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Kurz nach der Bundestagswahl 2009 wurde sie Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Die 54-jährige studierte Ärztin ist Mutter von sieben Kindern.