"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

29. Oktober 2013

CDU vor Ort bei der Firma Eberhard Werner GmbH - seit fast 60 Jahren besteht der Handwerksbetrieb in Braubach

1955 gründete Eberhard Werner den Heizungsbau- und Sanitärbetrieb der noch heute in der Braubacher Unteralleestraße existiert. Vertreter der Braubacher CDU besuchten nun das alteingesessene Unternehmen, das heute von den Brüdern Klaus und Reiner Werner geführt wird. Die Kommunalpolitiker waren gekommen, um mehr über die aktuelle Situation und die Zukunftspläne der Firma zu erfahren. Mit dabei Stadtbürgermeister Joachim Müller, die CDU Vorständler Helga Windscheif und Björn Dennert und CDU Vorsitzender Markus Fischer.

Die Geschäftsführer Reiner (links) und Klaus Werner (3. v. l.) freuten sich über den Besuch von Stadtchef
Joachim Müller (2. v. l) und den CDU Vorständlern Helga Windscheif, Markus Fischer und Björn Dennert (v. l. n.r.). 
Zunächst war die Firma Werner in einem kleinen Gebäude in der Nonnengasse untergebracht. Doch schon bald nach der Gründung wurde dieses Domizil zu klein. Die frühere Bäckerei Hasenbach/Faber in der Unteralleestraße wurde zum neuen Firmensitz ausgebaut. Neben dem Ladenlokal entstand im Hof die kleine Werkstatt und im Obergeschoss das Lager. Anfangs war auch der Handel mit weißer Ware und Badezimmerartikeln noch fester Bestandteil des Geschäfts.

Mitte der 60er Jahre trat zunächst Klaus Werner, einer der Söhne des Firmengründers, als Lehrling in den Betrieb ein. Nach dem Besuch der Handelsschule folgte ihm auch dessen Bruder Reiner Werner, der als kaufmännischer Angestellter in der Firma tätig wurde. Beide arbeiten heute als Geschäftsführer im Familienbetrieb. Klaus Werner zeichnet für den technischen Bereich und Reiner Werner für den kaufmännischen Bereich verantwortlich. Die Eberhard Werner GmbH beschäftigt heute vier Monteure, zwei Meister, einen Lehrling und eine Bürohilfe. "Die Firma Werner ist in den rund sechzig Jahren ihres Bestehens ein wichtiger Bestandteil der Braubacher Handwerkerschaft geworden. Heute ist der Betrieb der einzige seiner Art in Braubach und daher wichtig für die Erhaltung der Wirtschaftskraft vor Ort", sagte CDU Vorsitzender Markus Fischer.

Im Vergleich zu der Zeit der Firmengründung vor mehr als 50 Jahren hat sich die Arbeit der Firma aber deutlich verändert. "Früher haben wir noch selbst Ersatzteile auf unseren Maschinen in der Werkstatt gefertigt", berichtet Klaus Werner. Während früher der klassische Neubau Hauptbestandteil der Arbeit war, ist es heute eher die Heizungserneuerung im Rahmen der Sanierung bestehender Gebäude. Das Geschäftsgebiet umfasst aber nach wie vor den Umkreis von etwa 20 Kilometern rund um Braubach. Koblenz, Nastätten oder Bad Ems zählen zu den Haupteinsatzgebieten der Firma Werner.

"Für uns steht der Kundenservice im Vordergrund", sagt Reiner Werner. "Vor allem die schnelle Reaktion zählt zu unseren Stärken." Daher sind regelmäßig sechs Kundendienstfahrzeuge im Einsatz. Klaus und Reiner Werner sind sicher, das Unternehmen damit gut für die Zukunft gewappnet zu haben. Der Fortbestand des alteingesessenen Geschäfts ist also gesichert, vor allem auch, weil die Enkelsöhne des Firmengründers, Martin und Christian Werner, zwischenzeitlich in den Betrieb eingetreten sind. Sie sollen die Arbeit des Großvaters und Vaters weiterführen. Das freut auch Stadtchef Joachim Müller: "Es ist gut, dass Familienbetriebe am Ort bleiben. Dass die Firma Werner auch in der nächsten Generation weiter besteht, ist für die Braubacher und die Menschen in der Umgebung ein wichtiger Baustein für die Versorgung mit qualitativ hochwertiger Handwerksleistung und es zeigt, dass Braubach als Wirtschaftsstandort weiter gefragt ist."