"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

14. Februar 2014

Bürgerinitiative "Braubach lebenswerter" informiert Stadtrat

Seit Juli 2013 ist sie aktiv und hat schon so einiges in Bewegung gebracht, die Bürgerinitiative (BI) "Braubach lebenswerter". Nach Gesprächen mit den Fraktionschefs im Stadt- und Verbandsgemeinderat, den Beratungen mit Vertretern des Landesbetriebs Mobilität in Koblenz und Diez und dem Treffen mit Verkehrsminister Roger Lewentz zog die Bürgerinitiative, die sich für den Bau einer Umgehungsstraße für die Wein- und Rosenstadt einsetzt, nun Zwischenbilanz.

Foto: BI Braubach lebenswerter e. V.
Mit einer ausführlichen Folienpräsentation von Vorstandsmitglied Alexander Proff informierten die Aktiven des Vereins den Braubacher Stadtrat über ihre Arbeit. Beiratsmitglied Dr.-Ing. Heinz Gemmer, Vorsitzender Helmut Veit und sein Stellvertreter Markus Fischer ließen die wesentlichen Stationen seit Gründung der BI Revue passieren.

Die BI-Aktiven Helmut Veit, Frauke Büchner
und Markus Fischer (v. l. n. r.)
Foto: BI Braubach lebenswerter e. V.
Beeindruckt waren die Stadtratsmitglieder vor allem von den Fotos, die die angespannte Verkehrssituation in Rheinstraße, Oberalleestraße und Brunnenstraße deutlich machten. BI-Vorsitzender Helmut Veit betonte, dass die Verkehrsbelastung für die Anwohner zwischenzeitlich unerträglich geworden ist.

Beiratsmitglied Dr.-Ing. Heinz Gemmer stellte Planungsvarianten für eine künftige Umgehungsstraße vor. Neben den beiden denkbaren Tunnellösungen war auch die von der BI eingebrachte Idee einer Straße entlang des Kapellenbergs bis hinter die Martinskapelle Thema.

Die Landesstraßenverwaltung hat nun ihre Planungen wieder aufgenommen. "Das Buch zur Braubacher Umgehung war schon zugeklappt, hat man uns vonseiten des Diezer Landesbetriebs Mobilität gesagt", erklärte Helmut Veit. "Jetzt wurde das Buch wieder aufgeschlagen und wir von der BI wollen an dem neuen Kapitel mitschreiben." Zunächst wird ein Verkehrsgutachten erstellt und eine Vorplanung in Auftrag gegeben.

Stadtbürgermeister Müller betonte, dass vonseiten der Stadt immer wieder eine Umgehungsstraße gefordert worden sei. "Umso dankbarer sind wir der Bürgerinitiative, dass sie durch ihren Einsatz dafür gesorgt hat, dass das Thema nun wieder auf die Agenda gekommen ist." Darüber freute sich auch VG-Bürgermeister Werner Groß, der weiterhin seine Unterstützung bei der Arbeit der BI zusagte.