"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

19. Februar 2014

CDU vor Ort in der DRK Rettungswache Braubach

Zwölf hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt die neue Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Braubach. Zusammen mit weiteren Aushilfskräften und ehrenamtlichen Rettungsdienstlern sichern sie an 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen pro Woche die Notfallversorgung in der Region. Die Braubacher CDU und Osterspais Erster Beigeordneter Gerhard Böhm besichtigte nun die neue Wache, um sich vor Ort über die Arbeit zu informieren.
Wachenleiter Wolfgang Weihrauch begrüßte die CDU-Vertreter. Er gab den CDUlern einen Einblick in die Arbeit des Rettungsdienstes. "Von Braubach aus versorgen wir die Rheingemeinden von Lahnstein bis Kamp-Bornhofen und die Gemeinde Dachsenhausen", so Weihrauch. "Im Zwölf-Stunden-Schichtdienst halten die Mitarbeiter der Braubacher Rettungswache die Stellung."

Wachenleiter Weihrauch berichtete über die DRK-Arbeit.
Der Rettungstransportwagen mit zwei Mann Besatzung ist immer einsatzbereit, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die beiden Krankentransportwagen, die in der Braubacher Wache stationiert sind, fahren ihre Einsätze jedoch nur an Werktagen zwischen 7:00 und 19:00 Uhr. "Insgesamt zählen wir täglich etwa 15 bis 20 Einsätze", erklärte Wachenleiter Weihrauch den CDUlern. "Rund 75 Prozent hiervon sind jedoch keine Notfalleinsätze, sondern Krankentransporte oder Verlegungsfahrten", so Weihrauch.

Die neue Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes
in der Oberern Gartenstraße.
"Für Braubach bringt die neue Wache eine deutliche Verbesserung: Durch die Stationierung des Rettungsdienstes in unserer Stadt verkürzen sich die Rettungswegeh. Für die Braubacher und die Menschen in der Region bedeutet das eine Stärkung der Notfallversorgung", freut sich CDU-Vorsitzender Markus Fischer. "Stadtbürgermeister Müller und die CDU waren daher schon sehr früh von der Idee begeistert, dass das DRK für seine neue Rettungswache einen Standort in Braubach sucht."

Zentral gesteuert wird die Arbeit der Wache von der Rettungsleitstelle in Montabaur. Sollten einmal alle Fahrzeuge im Einsatz sein, koordiniert die Leitstelle den Einsatz der nächstgelegenen Rettungskräfte. "Deshalb ist es wichtig, dass man sich in Notfällen immer unter der Nummer 112 an die Leitstelle wendet und nicht direkt zu uns in die Rettungswache kommt", erklärt Wachenleiter Weihrauch. "Dort wird entschieden, ob sofort der Notarzt oder gar der Rettungshubschrauber 'Christoph 23' zum Einsatz kommen oder wir alleine ausrücken."

Die Rettungskräfte des DRK freuen sich über ihre neue Wirkungsstätte in Braubach: "Die schönen neuen Räumlichkeiten bieten den Mitarbeitern ein gutes Arbeitsumfeld", sagte Weihrauch abschließend. "Es ist schön, dass wir hier in Braubach von Anfang an sehr gut aufgenommen wurden."