"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

21. Februar 2014

Kreistagsfraktionen unterstützen Bürgerinitiative pro Umgehung

Auch die Fraktionen im Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises unterstützen die Bürgerinitiative (BI) Braubach lebenswerter e. V., die sich für den Bau einer Umgehungsstraße für die Wein- und Rosenstadt einsetzt. Das ist das Ergebnis eines ersten Treffens der BI-Aktiven zu dem Vertretern der sechs Kreistagsfraktionen eingeladen waren.

SPD-Fraktionschef Frank Puchtler, CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert und sein Stellvertreter Günter Groß, der stellvertretende Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Heinz Scholl, Bündnis90/Die Grünen-Fraktionschef Leo Neydek und Hubert Beeres im Auftrag der FDP Rhein-Lahn waren nach Braubach gekommen, um sich selbst ein Bild von der angespannten Verkehrssituation in der Braubacher Innenstadt zu machen. Mit dabei auch Stadtbürgermeister Joachim Müller.

Foto: BI Braubach lebenswerter e. V.
BI-Chef Helmut Veit präsentierte Fotos, die die prekäre Verkehrssituation am Obertor und den betroffenen Durchgangsstraßen deutlich machten. Vorstandsmitglied Helmut Metz, der selbst nur rund einen halben Meter von der vielbefahrenen Brunnenstraße entfernt wohnt, konnte aus eigener Anschauung berichten, wie schlimm die Situation mittlerweile geworden ist.

Täglich passieren etwa 10.000 Fahrzeuge darunter viele LKW den Engpass am Braubacher Stadtturm. "Das führt oft zu gefährlichen Situation. Oft schon haben sich LKW am Obertor 'festgefahren'. In der Oberalleestraße werden regelmäßig die Spiegel der dort parkenden Autos abgefahren und am Zebrastreifen in der Rheinstraße wurden sogar schon Kinder angefahren." Man sei froh, dass bisher noch nichts Schlimmeres geschehen sei.

Foto: BI Braubach lebenswerter e. V.
Dr.-Ing. Heinz Gemmer vom Beirat der BI stellte die bisher erarbeiteten Planungsvarianten für eine Umgehungsstraße vor. Drei Ideen liegen auf dem Tisch und sollen nun vom Landesbetrieb Mobilität geprüft werden.

Die Vertreter der Kreistagsfraktionen waren sich schließlich einig, dass an dem Bau einer Umgehungsstraße mittlerweile kein Weg mehr vorbeiführe. Sie gaben nützliche Tipps und Informationen zum weiteren Vorgehen und für neue Aktionen. Besonders wichtig sei es, alle betroffenen Bürger und Entscheidungsträger rechtzeitig und umfassend zu informieren. Die BI kann sich dabei der vollen Unterstützung der bei dem Treffen vertretenen Kreistagsfraktionen sicher sein.