"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

28. März 2014

Braubacher Ortsumgehung hat für die Union hohe Priorität

Der Bau einer Umgehungsstraße für Braubach ist für die Kommunalpolitiker der CDU ein Muss. Bei einem Ortstermin an der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt der Wein- und Rosenstadt machten sich die Kandidaten der Union für den Verbandsgemeinderat selbst ein Bild von den Verkehrsbelastungen, denen die Anwohner tagtäglich ausgesetzt sind. Mit dabei die Bürgermeister aus Stadt und Verbandsgemeinde, Joachim Müller und Werner Groß, die Vorsitzenden der CDU-Verbände aus Braubach und von der Loreley, Markus Fischer und Jens Güllering, sowie die VG-CDUler Reinhard Stritter und Markus Ring (Dachsenhausen), Hartmut Hülser (Kamp-Bornhofen), Gerhard Böhm (Osterspai), Thomas Bonn (Bornich), Dennis Maxeiner (Dahlheim) sowie Rolf Heep und Björn Dennert (Braubach).

Machten sich ein Bild von der Verkehrsbelastung am Engpass Obertor, wo täglich rund 10.000 Fahrzeuge - viele davon LKW - vorbei müssen, und informierten sich über denkbare Trassenführungen einer Umgehungsstraße für Braubach: Markus Fischer, Reinhard Stritter, Markus Ring, Joachim Müller, Dennis Maxeiner, Hartmut Hülser, Gerhard Böhm, Jens Güllering, Rolf Heep, Thomas Bonn, Werner Groß und Björn Dennert.


"Die CDU hat bei einem Bürgergespräch mit dem Landtagsabgeordneten Matthias Lammert im vergangenen Jahr das Thema Umgehungsstraße wieder auf die politische Agenda gebracht. Unter Führung von Helmut Veit und Markus Fischer konnte dann auch sehr schnell eine Bürgerinitiative für den Bau einer Umgehungsstraße für Braubach gegründet werden. Der CDU Ortsverband ist Gründungsmitglied und wir als Gemeindeverband haben uns gleich im Juli der BI angeschlossen", sagte CDU-Chef Jens Güllering. Der CDU Gemeindeverband unterstütze die Bemühungen um eine Entlastung der Braubacher Bevölkerung vom Durchfahrtverkehr uneingeschränkt, bekräftigte Güllering beim Ortstermin.

Abgeordneter Matthias Lammert hatte mit verschiedenen Landtagsanfragen das Thema Umgehung Braubach im Parlament begleitet. Gespräche mit den Vertretern der Bürgerinitiative und den politisch Verantwortlichen in Land, Kreis, Verbandsgemeinde und Stadt sind geführt. Alle Parteien und Wählergruppen sind dabei immer mit im Boot: "Es ist gut, dass bei diesem Thema alle politischen Gruppierungen an einem Strang ziehen", betonte CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer. "Nur gemeinsam lässt sich ein solches Großprojekt auch verwirklichen."

Von den Straßenbehörden des Landes war zu erfahren, dass das schon lange diskutierte Projekt nun endlich kleine Fortschritte macht. Zunächst steht die Erstellung eines Verkehrsgutachtens für die Braubacher Innenstadt an. Dabei werden die Verkehrsströme durch die Stadt - unter anderem auch auf Grundlage einer Befragung der Verkehrsteilnehmer - erhoben. Parallel dazu läuft eine erste ingenieurmäßige Begutachtung verschiedener denkbarer Trassenführungen. Mit ersten Ergebnissen ist wohl schon im Herbst zu rechnen.

"Die Braubacher dürfen sich darauf verlassen, dass wir an dem Thema dranbleiben. Gemeinsam mit den Bürgern und der Bürgerinitiative werden wir nicht locker lassen. Die Belastung der Menschen, die an den Durchfahrtstraßen wohnen, verpflichtet uns dazu", so Stadtbürgermeister Müller.

Aber auch für die Autofahrer der Gemeinden aus dem Blauen Ländchen, die täglich das Nadelöhr am Obertor passieren müssen, ist die Ortsumgehung dringend notwendig. "Was bringt die zum Glück kurz vor der Realisierung stehende Umgehung Miehlen-Marienfels, wenn der Verkehrsfluss am Braubacher Obertor wieder gestört wird", fragt CDU-Chef Güllering, der für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Nastätten kandidiert, eher rhetorisch.