"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

31. März 2014

CDU Altbautag lockte viele Interessierte

Beim Neubau des Eigenheims ist eine erstklassige Wärmedämmung heute Standard. Aber auch Eigentümer älterer Häuser wollen etwas gegen unnötige Wärmeverluste unternehmen; immer weiter steigende Energiepreise machen es unausweichlich.

Bei schönen und erhaltenswerten Altbauten ist eine nachträgliche Wärmedämmung in vielen Fällen aber nur von innen möglich, weil nur so die optische Wirkung der Fassade erhalten bleibt. Wird eine Innendämmung unfachmännisch ausgeführt, kann es zu Feuchtigkeitsschäden an der Bausubstanz und gesundheitsgefährdendem Pilz- und Schimmelbefall führen.

Deshalb hatte die CDU Braubach zu einem Infoabend zum Thema eingeladen. Diplom-Ingenieur Frank Sprenger ist Mitarbeiter der Handwerkskammer Koblenz und fachlicher Leiter des Zentrums für Restaurierung und Denkmalpflege. Er gab fachpraktische Tipps zur energetischen Sanierung historischer Bauten.

Architekt Frank Sprenger von der Handwerkskammer Koblenz stellte beim Altbautag der CDU Möglichkeiten zur energetischen Sanierung historischer Bauten vor.
„Das große Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unsere Stadt unter Erhaltung der historischen Bausubstanz zum Schmuckstück zu machen“, begrüßte CDU Vorsitzender Markus Fischer die Anwesenden.


Ausführlich ging Sprenger dann in seinem Vortrag "Tatort Altbau" auf Bauschäden und ihre Ursachen, Innendämmsystem und anlagentechnische Maßnahmen zur energetischen Modernisierung ein.

„Beispielsweise kann es bei einer falsch eingebauten Innendämmung zwischen dem Übergang vom Dämmmaterial zur Wand zu Tauwasserbildung kommen. So entsteht ein Feuchteproblem, das die Wand sogar zerstört werden kann. Schimmelbildung hinter der Innendämmung ist dann beinahe das kleinstmögliche Problem“, so Sprenger, der im Anschluss an seinen Vortrag noch auf viele Fragen die richtigen Antworten hatte.

Im weiteren Verlauf des Abends informierte Stadtbürgermeister Joachim Müller über die rechtlichen Voraussetzungen und zum finanziellen Rahmen des Förderprogramms, in das die Stadt Braubach vergangenes Jahr aufgenommen wurde. Nachdem auch er sich vielen Fragen der Anwesenden gestellt hatte, betonte er in seinem Schlusswort „ Ich bin zuversichtlich, dass die Altstadtsanierung in der zweiten Jahreshälfte starten wird. Gewinner sind wir dann am Ende alle, wenn unser Braubach schön aussieht."