"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

7. Juli 2014

Bürgerinitiative Braubach lebenswerter und BUND arbeiten bei Braubacher Umgehung zusammen

Die Bürgerinitiative Braubach lebenswerter e. V. bemüht sich seit einem Jahr um den Bau einer Umgehungsstraße für Braubach. Gespräche mit Politikern und den Verantwortlichen des Landesbetriebs Mobilität sind geführt. Jetzt sollten auch die Umweltverbände in den Prozess der Planung eingebunden werden.

Gemeinsam für die Braubacher Umgehungsstraße: Vertreter der Bürgerinitiative im Gespräch mit BUND-Kreischef Matthias Boller. Foto: BI Braubach lebenswerter e. V.
Neben dem Naturschutzbund NABU war die Bürgerinitiative auch an den Bund für Umwelt und Naturschutz BUND herangetreten, um die Verbände über denkbare Trassenführungen zu informieren. Das Ziel: Aspekte des Natur- und Umweltschutzes frühzeitig in die Planungen für eine Ortsumgehung mit einfließen lassen.

Beim Ortstermin mit BUND-Kreischef Matthias Boller kam neben den bisher bereits diskutierten Streckenführungen auch noch eine neue Variante mit auf den Tisch. Statt einer Straße entlang des Kapellenbergs unterhalb der Martinskapelle wäre nämlich auch ein Tunneldurchbruch weiter südlich denkbar. Nach Ansicht des BUND wären dadurch die Eingriffe in Natur und Landschaft noch weiter minimierbar.

Beim anschließenden Meinungsaustausch bestand kein Zweifel, dass der Bau einer Umgehungsstraße für die Verkehrsberuhigung der Braubacher Innenstadt dringend notwendig ist. BUND-Chef Boller führte aus, dass es sich bei der L 335 um einen Verkehrsweg von überregionaler Bedeutung handelt und daher neben den lokalen Vorteilen auch der überregionale Nutzen einer Ortsumgehung gesehen werden müsse. Ein lückenloser Ausbau der Landesstraße zwischen Braubach und der Bäderstraße ohne eine Ortsdurchfahrt sei auch für den gesamten Pendlerverkehr vom und ins Rhein-Main-Gebiet von wesentlicher Bedeutung.