"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

1. August 2014

Welterbe Zweckverband für Braubacher Umgehungsstraße

Immer mehr Unterstützer für die Braubacher Umgehungsstraße. Auch der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal spricht sich nun für den Bau einer Entlastungsstraße für die Wein- und Rosenstadt aus. Braubach lebenswerter e. V., die Bürgerinitiative (BI) für den Bau einer Umgehungsstraße, hatte nun die Welterbemanagerin und Geschäftsführerin des Zweckverbands, Diplom-Ingenieurin Nadya König-Lehrmann, zu Gast.

Vertreterin des Zweckverbands Welterbe Oberes Mittelrheintal zu Gast bei den Vorstands- und Beiratsmitgliedern der BI Braubach lebenswerter: Markus Fischer, Helmut Veit, Dr. Heinz Gemmer, Rita Wolf, Diplom-Ingenieurin Nadya König-Lehrmann (Zweckverband), Willi Volk, Walter Gerkens, Helmut Metz. (v. l. n. r.).
Foto: Braubach lebenswerter e. V.

Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal ist der Zusammenschluss der Gemeinden am Mittelrhein im Bereich des Unesco Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal. Der Verband hat die Aufgabe, das Welterbegebiet in seiner wirtschaftlichen, kulturellen, ökologischen und sozialen Funktion zu sichern und weiterzuentwickeln. Grund genug für die BI Braubach lebenswerter, den Zweckverband früh in die Überlegungen und Planungen einer Umgehungsstraße für Braubach einzubinden. "Nur so können wir sicherstellen, dass alle Argumente und Ideen schon in den Planungsprozess einfließen", so die BI-Vorständler.

Welterbemanagerin König-Lehrmann kennt die Situation in Braubach sehr genau und zeigte viel Verständnis für die Situation der Braubacher und ihrer Gäste, die immer mehr unter der Verkehrsflut leiden. Nachdem ihr die verschiedenen denkbaren Trassenführungen einer Umgehungsstraße vorgestellt wurden, sagte König-Lehrmann den Braubachern die Unterstützung des Zweckverbands zu. Sie versprach, das Thema Umgehungsstraße Braubach bei den Vertretern des Kultusministeriums anzusprechen, das in Mainz für das Welterbe zuständigen ist. Dann könne das Projekt auch dem Internationalen Rat für Denkmalpflege (IOCOMOS), der die UN-Kulturorganisation Unesco in Sachen Weltkulturerbe berät, vorgestellt und dieser um eine Einschätzung der Palnungen gebeten werden.