"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

24. November 2014

Hunderte „Weihnachts-Schuhkartons“ für Kinder in Not

Wie viele Päckchen in diesem Jahr in Deutschland insgesamt gesam­­melt wurden, steht erst in wenigen Wochen fest, aber schon jetzt ist klar: Dank vieler Spender wer­den bei vielen Kindern in Osteuropa die Augen an Weihnach­ten vor Freude und Glück leuchten. Auch viele Lahnsteiner, Braubacher und Menschen aus den Nachbarorten machten mit, packten fleißig Schuhkar­tons oder spendeten Geld. Insgesamt kamen so rund 500 Pakete zusammen - in Braubach allein gut 150 Stück - ein Rekordergebnis.

„Herzlichen Dank“ im Namen der Kinder, denen mit Hilfe vieler Spender aus Lahnstein, Braubach und der Umgebung in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfreude bereitet werden kann, sagen Anja Pluymackers, Amal und Markus Fischer von den Sammelstellen in Lahnstein und Braubach (v. l. n. r.)
„Wir danken allen sehr herzlich, die einen Schuhkarton mit Geschenken gefüllt oder Geld gespen­det haben - auch den vielen Firmen und Geschäften, die die Aktionunterstützt haben.“, so Anja Pluymackers und Amal Fischer, die die Sammelaktion in Lahnstein und Braubach koordinierten. Auch in diesem Jahr gab es wieder viele gute Ideen rund um die Weihnachtsaktion. So rief zum Beispiel ein Braubacher Landgasthof im Rahmen seiner Martini-Ausstellung zur großen Umtauschaktion auf: "Für einen gepackten Weihnachtsschuhkarton gab es einen Glühwein", so Anja Pluymackers. "Eine tolle Aktion, durch die wieder einige zusätzliche Schuhkartons zusammen kamen."

Die liebevoll mit Spielzeug, Süßigkeiten, Kleidung oder Schul­sachen befüllten Pakete werden nun in große Kartons verpackt und gehen dann von Lahnstein aus auf ihre lange Reise in die Empfängerländer. Ziele sind unter anderem Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, die Slowakei und Weißrussland. Dort werden die Geschenke kurz vor Weihnachten in Zusammenarbeit mit ortsansässigen, christlichen Kirchen – darunter katholische, orthodoxe und evangelische Gemeinden – an Kinder aus sozial schwachen Familien gleich welcher Religion verteilt. Wichtig ist nur, dass die Pakete dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Übrigens: „Weihnachten im Schuhkarton“ geht auch nach Weihnachten weiter. Aus der Aktion entstanden in den vergangenen Jahren viele nachhaltige Entwicklungsprojekte. Ob bei Naturkatastrophen, Kriegen, Hungersnöten oder Epidemien: Im Katastrophenfall unterstützt der Trägerverein "Geschenke der Hoffnung" in Not geratene Menschen schnell, effizient und unbürokratisch als Partner im internationalen Netzwerk von Samaritan’s Purse. Aktuell engagiert sich der Verein im Kampf gegen den Ebola-Virus: Anfang Oktober brachte ein Flugzeug 100 Tonnen Hilfsgüter in die betroffenen Länder. Dabei handelt es sich unter anderem um Schutzkleidung und Desinfektionsmittel, die an die Bevölkerung in besonders stark betroffenen Gebieten verteilt wird, damit diese sich beim Umgang mit erkrankten Personen nicht anstecken. Zusätzlich sollen in den nächsten Wochen 15 kommunale Gesundheitszentren errichtet werden.