"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

13. Dezember 2014

Bürgerinitiative kämpft für mehr Verkehrssicherheit in der Stadt

Die Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Braubacher Innenstadt hat sich die Bürgerinitiative (BI) Braubach lebenswerter auf die Fahne geschrieben. Neben dem Bau einer Ortsumgehung setzt sich die BI daher auch für verschiedenen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ein. Dazu hat der Vorstand der BI einen Maßnahmenkatalog erarbeitet und diesen als offiziellen Antrag bei der Verbandsgemeindeverwaltung und der Stadt Braubach eingereicht.


Im Rahmen eines Ortstermins wurde der Antrag von den BI-Vorständler Helmut Veit, Markus Fischer, Horst Rösner, Frauke Büchner, Willi Volk und den Beiratsmitgliedern Dr. Heinz Gemmer und Helmut Metz an VG-Bürgermeister Werner Groß, Stadtbürgermeister Joachim Müller und Ordnungsamtschef Harald Kimmel übergeben. 

Die BI sieht akuten Handlungsbedarf an folgenden Stellen:
  1. Durchgehende Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h in der Ortsdurchfahrt

    Die wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen Tempo 30 und 50 machen aus Sicht der BI keinen Sinn. Tempo 30 als Basisgeschwindigkeit hingegen schaffe mehr Übersichtlichkeit, reduziere den Stop-and-go-Verkehr am Obertor, diene dem Schutz der Fußgänger, vor allem der Kinder, und senke die Belastungen durch Lärm und Abgase.

  2. Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für Fußgänger in der Rheinstraße

    Dort kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, da sich der Übergang in einer Kurve in unmittelbarer Nähe zum Kreuzungsbereich befindet. Bevor es bei solchen brenzligen Situationen zu Unfällen kommt, bittet die BI um Prüfung, welche Sicherungsmaßnahmen hier möglich sind. Eventuell könnte auch die Installation einer Warnsignalleuchte für mehr Sicherheit sorgen, zumal es sich auch um den Schulweg handelt.

  3. Verkehrsberuhigung in der Unteralleestraße

    Die Unteralleestraße werde oft als Überholspur für die vielbefahrende Oberalleestraße benutzt, vor allem wenn sich vor dem Obertor der Verkehr staut. Trotz Tempo 20 komme es dort oft zu gefährlichen Situation wegen überhöhter Geschwindigkeit und durch die Nichtbeachtung der Vorfahrtsregelung rechts vor links. Zusätzliche Gefährdungen entstünden durch zugeparkte Gehwege, wo Fußgänger gezwungen würden auf die Fahrbahn auszuweichen. Eventuell könnten hier bauliche Maßnahmen auf der Fahrspur oder auch Blumenkübel für mehr Sicherheit sorgen, so die BI.

    Die Verwaltung wird nun die Situation durch eine Verkehrsüberwachung durch Geschwindigkeitsmessungen überprüfen, um festzustellen, wie gefährlich die Verkehrslage tatsächlich ist.
Um weitere Lösungsmöglichkeiten zu erhalten, wurde auch die Durchführung eines Ideenwettbewerbes von der BI vorgeschlagen. So können sich engagierte Mitbürger mit neuen Ideen und Konzepten an Maßnahmen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität beteiligen.