"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

12. Juni 2015

"Plötzlich pflegebedürftig - was nun?" - Infos rund um das Thema "Pflege" gab's bei der CDU Braubach und der Senioren Union Mittelrhein

Der Gasthof Rosenacker in Braubach war – wie man so sagt – „proppenvoll“. Die hohe Teilnehmerzahl ließ ahnen, dass die vom CDU Ortsverband Braubach und der Senioren Union Mittelrhein angebotene Informationsveranstaltung auf großes Interesse stößt. „Plötzlich pflegebedürftig – was nun?“ hieß das Thema, bei dem Vertreter des Pflegestützpunkts Lahnstein vielen Interessierten Rede und Antwort standen.

CDU-Vorstandsmitglied Rolf Heep, Senioren Union Mittelrhein Vorsitzender Hartmut Hülser, Schirmherr Stadtbürgermeister Joachim Müller, Peggy Reyhe und Ilka Nink vom Pflegestützpunkt Lahnstein sowie CDU-Braubach Vorsitzender Markus Fischer (v. l. n. r.) bei der Info-Veranstaltung "Plötzlich pflegebedürftig - was nun?"
Mit dabei auch Dennis Maxeiner, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender und Landtagskandidat, der aus eigener Erfahrung über Pflegebedürftigkeit in der Familie berichten konnte, und Werner Groß, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley. Schirmherr der Veranstaltung war Stadtbürgermeister Joachim Müller. Er freute sich, dass nicht nur ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger gekommen waren, denn „Pflegebedürftigkeit kann Jeden treffen, gleichgültig wie alt“, so Müller in seinem Grußwort.

Volles Haus im "Rosenacker".
„Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt ständig“, erläuterte dann auch der Vorsitzende der CDU Braubach Markus Fischer die Folgen des demografischen Wandels. „Den Pflegestützpunkten wird daher eine immer größer werdende Bedeutung zukommen.“ Die Stützpunkte der Gesetzlichen Krankenversicherungen und die Beratungsstellen der Privaten Krankenversicherungen nehmen seit 2008 einen gesetzlichen Auftrag wahr.

Viele wollten mehr über das Thema "Pflege" erfahren.
Als Vertreterinnen des Pflegestützpunkts Lahnstein waren Peggy Reyhe und Ilka Nink vor Ort. Sie erläuterten in ihrem Vortrag sehr anschaulich, was getan werden muss, um Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erhalten und wie Verbesserungen im Alltag der Pflegebedürftigen aber auch der pflegenden Angehörigen erreicht werden können.


Was gibt es bei der Beantragung einer Pflegestufe zu beachten? Welche Leistungen kann man von der Pflegeversicherung erwarten? Muss ich ein Pflegetagebuch führen? Diese und noch viele andere Fragen  wurden von den Referentinnen im Laufe des Abends beantwortet. 

In seinem Schlusswort appellierte der Vorsitzende der Senioren Union Mittelrhein, Hartmut Hülser, an die Anwesenden: „Ich kann nur empfehlen, sich in Sachen Pflege bei den Pflegestützpunkten Rat zu holen.“ Und Vorstandsmitglied Rolf Heep, der die Veranstaltung organisiert hatte, ergänzte: “Die Beratung der Pflegestützpunkte ist vorbildlich. Hier erfahren Angehörige und Pflegebedürftige alles, was sie wissen müssen.“

Der Pflegestützpunkt Lahnstein, Gutenbergstraße 8, ist erreichbar unter Telefon 0 26 21 / 94 08 - 20 und - 69.