"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

2. Dezember 2016

CDU Braubach: Barrierefreiheit in der Stadt geprüft

Wer mit dem Kinderwagen oder auch mit dem Rollator unterwegs ist, kennt das Problem: Nicht alle Straßen sind barrierefrei. Oft hindern Bordsteine oder Treppenstufen ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, aber auch junge Familien mit Kinderwägen daran, ihre Ziele in der Stadt zu erreichen. Grund genug für die CDU Braubach, die Wein- und Rosenstadt am Fuß der Marksburg auf ihre Barrierefreiheit zu überprüfen.

Die Vorstandsmitglieder Markus Fischer, Helga Windscheif, Gertrud Ferdinand und Björn Dennert (v. l. n. r.) hatten sich bei Betroffenen umgehört und einen Rollator ausgeliehen, um selbst zu testen, wo der Einsatz der beliebten Gehhilfe an seine Grenzen stößt.

"Wir waren vor allem im Bereich der Altstadt unterwegs", informiert CDU Vorstandsmitglied Helga Windscheif. "Gerade die teils noch sehr hohen Bordsteine in den Altstadtstraßen Karlstraße, Obermarktstraße und auf dem Marktplatz sind für den Rollatornutzer ein kaum überwindbares Hindernis", so ihre Vorstandskollegin Gertrud Ferdinand. Aber auch der abgesenkte Bordstein am Zebrastreifen in der Rheinstraßen ist tückisch: "Die Straße hat hier ein Gefälle zum abgesenkten Bordstein hin. Mit dem Rollator bleibt man aber am Bordstein hängen. Mit etwas zu viel Schwung läuft man Gefahr, hier sogar zu stürzen. Der Rollator droht nach vorn zu kippen", erläutert CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer und sein Stellvertreter Björn Dennert ergänzt: "An der viel befahrenen Rheinstraße ist das natürlich besonders problematisch."


Die Ergebnisse des Selbstversuchs haben die Braubacher CDUler bereits mit Stadtchef Joachim Müller besprochen. Der sagte zu, sie bei den geplanten Baumaßnahmen in der Altstadt zu berücksichtigen: "Unser Ziel ist es, eine familien- und seniorenfreundliche Stadtplanung zu erstellen, damit die Menschen, ob alt oder jung, gut und sicher in Braubach leben können. Wir haben daher bereits im Vorfeld den VdK in die Planungen eingebunden. Er hat den Planungen zwischenzeitlich zugestimmt."

Die Braubacher dürfen sich also freuen, dass es mit der anstehenden Baumaßnahme in der Altstadt deutliche Verbesserungen in Sachen Barrierefreiheit geben wird. Sobald die Zuschussanträge für die Maßnahmen bewilligt sind, soll die Bürgerinformation folgen, bei der alle Details mit den Anwohnern erörtert werden.