"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."



21. Februar 2020

"Hässte mich gefrocht" lud zum zehnten Abendumzug nach Braubach und tausende Jecken kamen

Was 2011 aus einer Laune heraus begann, ist mittlerweile eine fester Termin im Kalender der Närinnen und Narren im nördlichen Rheinland-Pfalz: Der Braubacher Abendumzug!

In diesem Jahr lud der Braubacher Karnevalsverein „Hässte mich gefrocht“ nun schon zum zehnten Mal zu dem närrischen Treiben am Fuße der Marksburg ein und aus den einst vier Teilnehmer-Gruppen sind mittlerweile über 40 geworden. Kein Wunder, dass in diesem Jahr so viele Zuschauer wie noch nie zuvor dabei waren. Tausende Menschen säumten die Straßen und Gassen der Wein- und Rosenstadt, als die bunt leuchtenden Fußgruppen und Festwagen durch die mittelalterliche Stadt unterhalb der historischen Marksburg zogen.

Bürgermeister Werner Groß mit dem Braubacher Prinzenpaar Dennis Glowka und Patrick Heßler vom Karnevalsverein „Hässte mich gefrocht?“.
Auch Loreley-Bürgermeister Werner Groß unterstütze die Fußgruppe von "Hässte mich gefrocht", die den Zug nach "Braubach hebt ab" im vergangenen Jahr nun folgerichtig unter das Motto "Braubach taucht ab" gestellt hatte. Stadtchef und Schirmherr der Veranstaltung Joachim Müller und Bürgermeister Werner Groß setzten sich mit den Braubacher Karnevalisten von "Hässte mich gefrocht" an die Spitze des Umzugs und feierte mit.

3. Februar 2020

Braubacher Hoffnungszeichen unterstützen Christengemeinde im Libanon

Die Braubacher Hoffnungszeichen e. V. sind noch ein junge Hilfsorganisation, die von Amal und Markus Fischer gegründet wurde. Dank der Unterstützung vieler Spender konnte der Verein jedoch bereits in den ersten Jahren seines Bestehens mit rund 2.500 Euro helfen. Der Förderschwerpunkt liegt dabei jeweils zur Hälfte in Braubach und der Region sowie im Libanon, dem Heimatland von Amal Fischer. Acht Projekte wurden seit der Gründung gefördert. So unterstützte die Hilfsorganisation etwa Kindergärten, Schulen sowie die Jugend- oder Obdachlosenhilfe in Braubach und der näheren Umgebung. Außerdem leisten die Braubacher Hoffnungszeichen Hilfe zur Selbsthilfe etwa im Nahen Osten, dem aktuellen Krisenherd der Welt.

Bei der Mitgliederversammlung konnten Amal und Markus Fischer über diese Arbeit berichten. Nachdem im ersten Jahr die Hilfe für Kinder, Jugendliche und bedürfte Familien im Fokus stand, war es im vergangenen Vereinsjahr vor allem die Arbeit für Senioren und bedürftige ältere Menschen sowie für Wohnungslose.

Im vergangenen Vereinsjahr unterstützten die Braubacher Hoffnungszeichen beispielsweise das Seniorenheim Moadieh der Evangelischen Kirchengemeinde Beirut. Vereinsmitglied Dr. Achim Honrath (Mitte) überreichte symbolisch den Spendenscheck für die Christengemeinde im Libanon.
Aber auch im Libanon war der Verein wieder aktiv. Aktuell wird das kleine Land am Mittelmeer von einem Aufstand überrollt. Seit Mitte Oktober gehen die Menschen auf die Straßen. Sie demonstrieren gegen Korruption und Misswirtschaft in dem Land, das auch vom syrischen Bürgerkrieg schwer betroffen ist, denn kein Land der Welt hat mehr Flüchtlinge aufgenommen. Amal Fischer stammt von dort. Sie war Mitglied der National Evangelical Chruch of Beirut (NECB), der sie nach wie vor eng verbunden ist. Das historische Kirchengebäude und das Pfarrhaus liegen direkt gegenüber dem "Grand Serail", dem Regierungssitz in Beirut. Von hier aus beobachtet Pfarrer Dr. Habib Badr das Geschehen unmittelbar vor seiner Haustüre. Nach den ersten Protesten ist der Aufstand auch in Vandalismus umgeschlagen, sodass er das Pfarrhaus einige Tage nicht verlassen konnte. Das verschärft die Versorgungslage.

20. Dezember 2019

Dank für jahrzehntelanges Engagement in der CDU Braubach zum Abschied aus dem Vorstand

Gleich drei Vorstandsmitglieder galt es, im Rahmen der jüngsten Zusammenkunft der CDU Braubach aus dem Leitungsgremium der Union in der Wein- und Rosenstadt zu verabschieden. Gertrud Ferdinand, Helga Windscheif und Norbert Schürmann waren bei der jüngsten Neuwahl des Vorstands aus Altersgründen nicht mehr angetreten. Gemeindeverbandsvorsitzender Thomas Bonn und Ortsvorsitzender Markus Fischer sowie die Vorstandsmitglieder des Verbands nutzen die Versammlung, um sich bei den drei ehemaligen Vorständlern herzlich für die jahrzehntelange Mitarbeit zu bedanken.

Nach vielen Jahrzehnten treuer Mitarbeit wurden Norbert Schürmann (2. v. l.), Getrud Ferdinand (4. v. l. ) und Helga Windscheif (r.) aus dem Vorstand der CDU Braubach verabschiedet. Herzlich Dank sagten unter anderem CDU Gemeindeverbandsvorsitzender Thomas Bonn (l.), CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer (3. v. l.) und die stellvertretende CDU Ortsvorsitzende Anne-Marie Borgosz (2. v. r.). Foto: Björn Dennert

Ehrenamtliches Engagement in Kirche, Gesellschaft und den kommunalpolitischen Gremien, hat über viele Jahrzehnte das Leben aller drei ehemaligen Vorstandsmitglieder geprägt. Für Gertrud Ferdinand, die im Rahmen ihrer kommunalpolitschen Stadtratsarbeit bis zur Beigeordneten der Stadt Braubach und damit zur Stellvertreterin von Stadtchef Joachim Müller aufstieg, war vor allem auch das Engagement in der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist sehr wichtig. Dort arbeitete sie über viele Jahre unter anderem als Vorsitzende des Pfarrgemeinderats mit. Helga Windscheif wiederum ist neben ihrer Mitarbeit im CDU Ortsvorstand immer noch aktive Sängerin im Evangelischen Kirchenchor und als Nachfahrin des Braubacher Ehrenbürgers, Kammersänger Heinrich Schlusnus, in den Braubacher Kulturvereinen engagiert. Für Norbert Schürmann spielte neben der Parteiarbeit sein soziales Engagement im Köcheverein eine große Rolle. Schürmann und Ferdinand wurden für ihren ehrenamtlichen Einsatz bereits mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

30. November 2019

Braubacher Hoffnungszeichen unterstützen Wohnungslosenhilfe

Gerade in der kalten Jahreszeit schmerzt es uns, wenn wir Menschen sehen, die offenbar ohne Wohnung sind, und die Nacht auf der Straße verbringen müssen. Der Hilfe für diese Menschen widmet sich in Lahnstein das Haus Christophorus der Caritas. Wohnungslose Menschen aus Lahnstein und der Region finden dort Obdach, wenn sie sonst keine Bleibe haben oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Amal und Markus Fischer vom Verein Braubacher Hoffnungszeichen wollen diese Arbeit unterstützen.

Enrichtungsleiter Joachim Grämer, Markus Fischer (Braubacher Hoffnungszeichen), Bewohner Matthias Thome und Wohngruppenmitarbeiter Daniel Seeliger bei der Übergabe der Spende der Braubacher Hoffnungszeichen an das Haus Christophorus in Oberlahnstein.

Mit einer Spende von 300 Euro fördert der Braubacher Wohltätigkeitsverein die Arbeit der Wohnungslosenhilfe in Lahnstein. Joachim Grämer ist seit sieben Jahren Leiter des Wohnheims: "Zehn Personen können wir in unserem Haus unterbringen. Meist sind es alleinstehende Männer, manchmal auch Paare. Außerdem haben wir vier weitere Plätze für wohnungslose Männer unter 25 Jahren, die in einer eigenen Wohngruppe leben. Alle Plätze sind zurzeit belegt. Die Folgen der Wohnungsnot machen sich auch bei uns bemerkbar. Menschen im Alter von 22 bis 67 Jahren leben bei uns", berichtet Grämer.

23. November 2019

Weihnachten im Schuhkarton beschenkt wieder Kinder in Not

Die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" 2019 ist beendet. Dank zahlreicher Spenden wer­den die Augen vieler Kinder vor allem in den armen Ländern Osteuropas auch in diesem Jahr an Weihnach­ten wieder vor Freude leuchten.

„Herzlichen Dank“ im Namen der Kinder, denen mit Hilfe vieler Spender aus Lahnstein, Braubach und der Umgebung in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfreude bereitet werden kann, sagen Amal und Markus Fischer von der Abgabestelle in  Braubach.

Auch viele Braubacher, Menschen aus den Nachbarorten Lahnstein, Osterspai, Dachsenhausen, Kamp-Bornhofen und die örtlichen Kindertagesstätten  oder die Grundschule in Dachsenhausen machten mit, packten fleißig Schuhkar­tons oder spendeten Geld. „In diesem Jahr wurden nur aus Braubach 70 Päckchen und 370 Euro gespendet", berichtete die Leiterin der Braubacher Abgabestelle Amal Fischer. „Wir danken allen sehr herzlich, die einen Schuhkarton mit Geschenken gefüllt oder Geld gespen­det haben“, sagte Amal Fischer, die die Aktion gemeinsam mit ihrem Mann Markus in Braubach koordinierte.