"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

11. April 2016

Braubachs historischen Stadtkern entlasten - Verkehrsbehörde stellte Planungsvarianten für Umgehungsstraße vor

In Spitzenzeiten passieren knapp 10.000 Fahrzeuge täglich die Wein- und Rosenstadt Braubach. Viele Anwohner, die Pendler und örtliche Beherbergungsbetriebe und deren Gästen leiden seit Jahren unter dem Durchgangsverkehr. Gerade die große Zahl LKW macht den Menschen schwer zu schaffen. Jetzt kommt Bewegung um die seit Jahren schwelende Diskussion um eine Umgehungsstraße.

BI-Vorsitzender, Stadtbürgermeister, Bürgermeister, Infrastrukturminister und der Leiter des LBM Diez (v. l. n. r.) bei der Vorstellung denkbarer der Planungsvarianten.
Seit sich auf Initiative von Helmut Veit und Markus Fischer 2013 eine Bürgerinitiative gegründet hat, gibt es wieder Hoffnung, dass der historische Stadtkern irgendwann einmal durch eine Umgehungsstraße vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Kommunal- und Landespolitiker, die zuständigen Behörden ja sogar die Naturschützer sind sich einig, dass das Nadelöhr am Obertorturm mitten in der Stadt das hohe Verkehrsaufkommen nicht mehr lange bewältigen kann.

9. April 2016

Bürgerinitiative Braubach lebenswerter erfolgreich - LBM lenkt ein: Doch keine Umleitung durch Braubach

Die Anwohner in Braubach und den Ortsgemeinden am Rhein zwischen Osterspai und Kamp-Bornhofen wird’s freuen: Die für den Sommer geplante Sanierung der B42 wird nicht zur teilweisen Sperrung der Bundesstraße führen. Stattdessen soll eine Ampel den Verkehr während der Bauphase regeln. Damit ist die ursprünglich geplante Umleitung eines Teil des Verkehrs von St. Goarshausen und Kamp-Bornhofen über Bogel, Dachsenhausen und Braubach vom Tisch.

Die Bürgerinitiative Braubach lebenswerter hatte sich beim Landesbetrieb Mobilität, der für die Baumaßnahme verantwortlich zeichnet, gegen die Sperrung ausgesprochen. Sie freut sich nun über das Einlenken der Verkehrsbehörde: „Sie tragen damit den Bedenken vieler Anwohner und Gewerbetreibender in den Ortsge­mein­den zwischen Osterspai und Kamp-Bornhofern aber auch den Anliegen der Braubacher Bürgerinnen und Bürger Rechnung, die von einer Umleitung betroffen gewesen wären“, schrieb die Braubacher Bürgerinitative an die Behördenleitung.

Braubach lebenswerter dankte dem Landesbetrieb ausdrücklich für dessen pragmatische Entscheidung und die unbürokratische Umplanung der Baumaßnahme.

5. April 2016

Bürgerinitiative wehrt sich gegen noch mehr Verkehrsbelastung in Braubach

Von Mai bis Juli soll die B42 zwischen Osterspai und Kamp-Bornhofen saniert und dazu einseitig in eine Fahrtrichtung voll gesperrt werden. Jetzt regt sich auch in Braubach Widerstand gegen die Planung des Landesbetriebs Mobilität, den Verkehr in Richtung Koblenz ab St. Goarshausen über Bogel und Dachsenhausen und schließlich durch die enge Braubacher Ortsdurchfahrt umzuleiten. Die Bürgerinitiative Braubach lebenswerter e. V. hat sich in einem Schreiben an den Landesbetrieb Mobilität gegen die halbseitige Vollsperrung und stattdessen für eine Ampellösung auf der B42 ausgesprochen.


„Die Umleitungsstrecken für den Verkehr in Süd-Nord-Richtung münden letztlich in die L335, die über die Ortsdurchfahrt Braubach wieder auf die B42 führt“, heißt es in dem Brief der Bürgerinitiative an die Verkehrsbehörde und weiter: „Es ist zu erwarten, dass sich das Ver­kehrsaufkommen in Braubach durch die Umleitung von mehreren Tausend Fahr­zeugen täg­lich, deutlich erhöhen und die Situa­tion in der Stadt damit nochmals verschärfen würde.“