"Im Mittelpunkt meines Engagements
stehen immer die Menschen. Um
unsere Heimat für sie lebenswert
zu erhalten, setze ich mich ein."

22. Januar 2017

Bürgerinitiative Braubach lebenswerter für Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt Braubach

Neben dem Hauptziel, dem Bau einer Umgehungsstraße für die Wein- und Rosenstadt, hat sich die Bürgerinitiative Braubach lebenswerter (BI) sich auch kurz-und mittelfristige Ziele gesetzt, um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit und Erhöhung der Lebensqualität in Braubach zu erreichen.

Hierzu gehört auch die Reduzierung der Lärm- und Feinstaubbelastung. Auf Veranlassung der BI wurde daher eine schalltechnische Untersuchung vom zuständigen Landesbetrieb Mobilität durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Lärmrichtwerte, sowohl im Tagzeit- und Nachtzeitraum, an vielen Gebäuden in der Ortsdurchfahrt überschritten werden. Die Anwohner an den betroffenen Durchfahrtsstraßen sind also dauerhaft einer Lärmbelastung ausgesetzt, der die Grenze des in diesem Bereich zumutbaren Verkehrslärms überschreitet.

"Tempo 30 in der gesamten Braubacher Ortsdurchfahrt", so lautet die Forderung von Braubach lebenswerter, der Bürgerinitiative für eine verkehrsberuhigte Stadt.
Foto: Archiv BI Braubach lebenwerter e. V.

Die schalltechnische Untersuchung hat ebenfalls belegt, dass durch die Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h eine Minderung der Lärmbelastung um rund 3 db(A) erzielt werden kann, sodass dadurch die Richtwerte - bis auf den Immissionspegel an einem Gebäude - unterschritten würden.

In Anbetracht dieser neuen Erkenntnisse, hält es die BI für unabdingbar, dass die zuständige Verkehrsbehörde eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der gesamten Ortsdurchfahrt Braubach, von der Rheinstraße über die Oberalleestraße bis zum Ende der Brunnenstraße anordnet, um die gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzrichtwerte zumindest weitgehend einzuhalten.

21. Januar 2017

Braubacher Stadtsanierung geht weiter

Mit der Braubacher Stadtsanierung geht es auch im Jahr 2017 weiter voran. 200.000 Euro sollen in diesem Jahr in die Wein- und Rosenstadt am Fuß der Marksburg fließen.


Den Zuwendungsbescheid nahmen Stadtbürgermeister Joachim Müller, die Vertreter der Braubacher Stadtspitze und der Stadtratsfraktionen im historischen Sitzungssaal des Braubacher Rathauses entgegen. Damit ist der Fortgang der Sanierungsmaßnahmen gesichert. Nach wie vor stehen viele Projekte auf der Agenda, um Braubach fit für die Zukunft zu machen.