Seelsorgerinnen und Seelsorger haben im Rahmen ihrer Arbeit regelmäßig auch mit bedürftigen Menschen zu tun. Sei es ein wohnsitzloser Mensch, der an der Pfarrhaustür klingelt und nach etwas zu Essen und einem warmen Getränk fragt oder Menschen in der Stadt, die unverschuldet in Not geraten sind. In der evangelischen und der katholischen Kirche haben sie daher die Möglichkeit, in solchen Fällen ganz konkret Hilfe zu leisten. Die Braubacher Hoffnungszeichen freuen sich, diese Hilfe für Bedürftige mit einer Spende von 600 Euro unterstützen zu können, jeweils zur Hälfte für die Bedürftigtenarbeit der evangelischen und der katholischen Kirche in Braubach.
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Pfarrer Martin Stock (rechts) aus Braubach hat bereits in Not
geratenen Personen durch die Spende des Braubacher
Wohltätigkeitsvereins gezielt helfen können. |
"Die Nächstenliebe ist fester Bestandteil der Arbeit der Pfarreien und Kirchengemeinden.
Christinnen und Christen treffen sich nicht nur, um ihren Glauben im
Gottesdienst zu feiern – sie setzen sich auch für Menschen in ihrem Umfeld
ein, denen es nicht so gut geht. Zum Beispiel besuchen sie kranke und alte Menschen. Wir helfen aber auch ganz konkret in Familien und Einzelpersonen, die in eine Notlage geraten sind und daher Hilfe brauchen", erklären Pfarrer Martin Stock von der evangelischen Kirchengemeinde Braubach und Gemeindereferentin Hella Schröder, die mit einem Team für die Gemeindecaritas-Arbeit der katholischen Pfarrei Sankt Martin zuständig ist.
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Gemeindereferentin Hella Schröder (4. v. r.) und Margit Bollinger, Veronika
Wagner, Marion Walldorf, Mechtild Bungert, Brigitte Bendel, Rudi
Bollinger. (v. l. n. r.) vom Team der
Gemeindecaritas der Pfarrer Sankt Martin freuen sich über die
finanzielle Unterstützung der Braubacher Hoffnungszeichen, die
Vereinsvorsitzender Markus Fischer (2. v. r.) überreichte. |
Das Motto der Braubacher Hoffnungszeichen lautet "Hilfe von Menschen für Menschen" symbolisiert durch das Logo, die beiden Menschen, die Hand in Hand ein Herz formen. Wie gut, dass sich diese Hilfe nun auch ganz konkret in den beiden Kirchengemeinden in Braubach unterstützen lässt. "Wir haben zum Beispiel gerade heute eine Anfrage von einer kinderreichen Familie bekommen, deren Waschmaschine kaputt gegangen ist. Die Familie ist auf Sozialleistungen angewiesen. Bis die ausgezahlt werden, dauert es aber. Wir sind daher dankbar für die Spende der Braubacher Hoffnungszeichen, die uns in diesem und ähnlichen Fällen ganz gezielte Hilfe für diese Menschen ermöglicht", erklärt Hella Schröder.